Evangelisches Gartenstadthaus Oberesslingen



Evangelisches Gartenstadthaus Oberesslingen, Pfostenackerweg 23
Evangelisches Gartenstadthaus Oberesslingen, Pfostenackerweg 23
Evangelisches Gartenstadthaus Oberesslingen, Pfostenackerweg 23
Evangelisches Gartenstadthaus Oberesslingen, Pfostenackerweg 23
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Die Evangelische Kirche und die Stadt Esslingen haben sich zusammengetan,und haben in der Gartenstadt in Oberesslingen für rund 2.6 Millionen Euro ein Familienzentrum gebaut. In dem Gebäude Pfostenackerweg, das anstelle der alten Gartenstadtkirche und des benachbarten Kindergartens errichtet wurde, befinden sich sowohl Gottesdienst-und Gemeinderäume der Evangelischen Kirchengemeinde Oberesslingen, als auch eine Kindertagesstätte für insgesamt 100 Kinder.
 
In einer Feier, am 20. September 2009, wurden in den Grundstein der abgerissenen Gartenstadtkirche zur Urkunde aus dem Jahr 1957 weitere Unterlagen eingelegt, um so ein Bindeglied zu schaffen zwischen Altem und Neuem, wie der stellvertretende Dekan, Pfarrer Martin Hug, betonte:"Wir wollen aufbauen auf dem, was in Jahrzehnten im Kindergarten und Gemeinde gewachsen ist". Die aktuelle Grundstein-Urkunde mit dem Motto: "Damit aus Fremden Freude werden", verweist auf das Konzept des Hauses, das sich als Kinder-,Familien-und Gemeindezentrum versteht.


"Early Excellence Centre"

Zukunftsweisend soll das pädagogische Konzept des Hauses sein. Nach dem Vorbild der englischen "Early Excellence Centres" werden im Gartenstadthaus Dienstleistungen und Begegnungsmöglichkeiten angeboten, die genau auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten sind und diese mit einbeziehen, wie Projektleiterin Renate Fischer-Espey erläuterte. " Es soll ein Ort des Lebens und Lernens sein, an dem alle willkommen sind."
 
Esslingens Oberbürgermeister Jürgen Zieger ist überzeugt, dass man mit dem Bau gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung trage. " Das Haus kann zur Integration im Stadtteil beitragen." Die 1.8 Millionen Euro, die die Stadt finanziert, seien eine "gute und wichtige Investition", sagte der OB. Er dankte der Evangelischen Kirchengemeinde Oberesslingen und der Gesamtkirchengemeinde, die nicht nur das Grundstück in das Projekt eingebracht haben, sondern sich auch an den Baukosten beteiligt haben.


Engagement von Kirche und Stadt

"Ohne das tatkräftige Engagement sowohl der Stadt, als auch der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde, hätte das Haus nicht innerhalb eines Jahres gebaut werden können", betonte Jörg Bauer, geschäftsführender Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Oberesslingen. Die Pläne für das Gartenstadthaus stammen vom Esslinger Architekturbüro Werner Barth, das ein modernes, offenes und helles Gebäude mit klaren Strukturen und mulifunktionalen Räumen entworfen hat.
Beim Bau wurden ökologische Gesichtspunkte unter anderem der Einsatz erneuerbarer Energien wie Erdwärme und Sonnenenergie stark berücksichtigt.

Dokumentarfilm

Der Abriss der Gartenstadtkirche war für die Evangelische Kirchengemeinde nicht schmerzlos. Ein Film des Esslinger Filmemachers Ingo Lazi dokumentiert das Wachsen der Kirchengemeinde in der Nachkriegszeit und den Abschied von der ursprünglich als Gemeindehaus gebauten Kirche.
Dieser Dokumentarfilm ist gegen eine Spende bei den Pfarrämtern der Evangelischen Kirchengemeinde Oberesslingen erhältlich:
Pfarramt, Keplerstrasse 41 und
Pfarramt, Pfostenackerweg 21 oder
im Citypfarramt, Franziskanergasse 4
 

Spenden können auf das Konto der Kirchengemeinde Oberesslingen, Kto. Nr. 922 061 bei der KSK Esslingen, BLZ 611 500 20 unter dem Stichwort Kinder-, Familien und Gemeindezentrum überwiesen werden. Spendenbescheinigungen werden ausgestellt.