Adventsfenster

Laternen fürs Pflegeheim

Die Familien aus dem Eltern-Kind-Café haben Laternen für die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims in der Weiherstraße gebastelt.

Am Donnerstag, 12.11. haben Familie Scherr und Diakonin Sabine Speidel die Laternen abgegeben und allen Menschen dort eine große Freude bereitet.

Zu den Bildern der Ausstellung „Hülle und Fülle“

1.  Nahaufnahmen


Anhand der jeweiligen Einführungen und gemeinsamen Gespräche wurde die Bedeutung von Einzelheiten, die das „Verstehen“ der Mäntel erleichtern, dokumentiert:
Die Augen, die das Verstehen direkt ansprechen „I see“ = Ich verstehe. Hier wurde immer wieder die Verschiedenheit der Augen, d.h. der ganz unterschiedliche Blick auf Dinge und Abläufe wichtig. Als besonders bemerkenswert fielen an einigen Augenpaaren die gestickten Tränen auf.



Die verschiedenen Botschaften, die den Mänteln mitgegeben wurden, wurden besonders wichtig beim Martinus-Mantel, bei dem in Reagenzröhrchen oder kleinen Verpackungen Erinnerungsstücke an den weiten Weg und die verschiedenen Stationen zu sehen sind, die der Mantel schon hinter sich hat. In den Röhrchen am Glücksmantel konnten ZuschauerInnen ihre eigenen „Glücksbotschaften“ unterbringen.


Beim „Kranich-Mantel“ (Herzenswunsch) im Klinikum konnte man beim genauen Hinsehen in der weißen Kranich-Reihe einen goldenen, gefalteten Kranich erkennen, der der 1.000 Kranich sein soll, zu dem dann die Erzählung eines leukämiekranken Mädchens passt, das unendlich viele Kraniche gefaltet hat, aber seinen Herzenswunsch 1.000 Kraniche = Genesung nicht erreicht hat.


Es ist noch ein Bild enthalten zu der Künstlerin Astrid J. Eichin, die den (roten) Krebs ohne seine schützende Schale als eine Erinnerung darstellte, die deutlich macht, dass Wachsen nur durch Unsicherheit möglich ist. Das sei so wie der Krebs, der in seiner Schale nicht wachsen kann, aber beim Wechsel verletzlich ist und gleichzeitig wächst.


2. Ausstellungsbegleitung


Die anderen Bilder zeigen Situationen bei der Begegnung mit den Mänteln, einmal gab es eine intensive Hinführung zum Thema des Mantels aus Schleifpapier: „Es scheuert“ (Schindera), ein weiteres Mal führte die Kunsttherapeutin bis hinauf zum Zwischengang in der Klinik, damit man den Kranich-Mantel komplett sehen konnte (Besucherin auf der Galerie), ein weiteres Mal spielten die Augen im Friedensgottesdienst zu Themen der Geflüchteten eine wichtige Rolle (Mitglieder aus dem AK Freundeskreis Geflüchtete).

 

Elisabeth Braun                                    17.11.2020

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