29.04.21

Diakonie

Fürsprecher für die Schwachen: Gerhard Forster ist neuer Diakoniepfarrer im Kirchenbezirk.

© U. Rapp-Hirrlinger

Diakoniepfarrer Gerhard Forster

„Ich verstehe Diakonie als sichtbare Nächstenliebe, gleichzeitig aber auch als politisches Handeln,  weil es immer auch Fürsprecher- und Lobbyistenarbeit für diejenigen ist, die nicht für sich selbst eintreten können.“ So umschreibt Gerhard Forster sein neues Amt als Diakoniepfarrer des Evangelischen Kirchenbezirks Esslingen. Der 59-Jährige ist seit dem vergangenen Jahr Gemeindepfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Esslingen-Sulzgries und im Nebenamt für die Angelegenheiten der Diakonie im Kirchenbezirk zuständig. Zu den Schwerpunkten seiner Arbeit zählt Forster, den Belangen der Diakonie auf allen Ebenen Gehör zu verschaffen und die Wahrnehmung der diakonischen Arbeit in der Öffentlichkeit zu verbessern. Ein Anliegen ist ihm, dass große und kleine Einrichtungen und Initiativen als gleichermaßen wichtig betrachtet werden. Den diakonischen Auftrag wahrzunehmen, heiße für ihn, sichtbar etwas von Gottes Liebe weiterzugeben. In der Diakonie gehe es in erster Linie um die Würde des Menschen, der - aus welchen Gründen auch immer - Hilfe brauche. „Er ist kein armer Bittsteller, sondern ein Mensch mit dem berechtigten Wunsch nach Teilhabe, Gemeinschaft und Anerkennung.“
Gerhard Forster ist in Tuttlingen geboren. Bevor er 2020 das Pfarramt in Sulzgries übernahm, war er Pfarrer in Winnenden, 2012 wechselte er nach Schwaikheim. 25 Jahre lang war er auch als Notfallseelsorger tätig.